Portugal sieht sich seit diesem Montag (29.06.2026) einer anhaltenden Hitzewelle gegenüber, die voraussichtlich bis zum 5. Juli andauern wird, mit Höchsttemperaturen zwischen 40 und 43 Grad im Tejo-Tal und im Alentejo am kommenden Donnerstag, wie das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) mitteilte.
Die Behörde hat seit diesem Montag gelbe Hitzewarnungen für Guarda, Castelo Branco, Portalegre, Évora und Beja herausgegeben; für Bragança und Vila Real gelten diese ab Dienstag und für die übrigen Bezirke ab Mittwoch. Das IPMA hält es für „sehr wahrscheinlich“, dass die Warnstufe in mehreren Bezirken bei den nächsten Aktualisierungen verschärft wird, aufgrund der prognostizierten Werte und der langen Dauer der Hitzewelle.
Auch die Tiefsttemperaturen werden steigen: Im Landesinneren werden sie ab Dienstag und in den übrigen Regionen ab Donnerstag die 20-Grad-Marke überschreiten, was in weiten Teilen des Landes zu tropischen Nächten führen wird. DieNationale Behörde für Notfälle und Katastrophenschutz (ANEPC) hat davor gewarnt, dass das vom IPMA prognostizierte heiße und trockene Wetter die Gefahr von Waldbränden in den kommenden Tagen erhöhen wird.
Die Situation in Portugal ist Teil der Hitzewelle, die Europa in diesen letzten Junitagen heimsucht und die laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) Rekorde gebrochen und Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit sowie die Ökosysteme gehabt hat.
Die Europäische Umweltagentur hat zudem darauf hingewiesen, dass Klimarisiken die Ernährungssicherheit, die Energieversorgung, die Infrastruktur und die Wasserressourcen beeinträchtigen. In Portugal haben die Behörden den Fokus auf die Temperaturentwicklung, die Aktualisierung der Wetterwarnungen und die zunehmende Gefahr von Waldbränden in einer Woche gelegt, die trocken, heiß und mit tropischen Nächten erwartet wird.
Quelle: Agenturen




